14.06 -27.07.2026

Harald Gallasch, Wolfgang Opitz, A.R. Penck, Steffen Terk

1971-76 formierte sich die Künstlergruppe „Lücke“ abseits des üblichen künstlerischen Werdegangs in der DDR um A.R. Penck und versuchte als Musikband und mit künstlerischen Gemeinschaftswerke gehört und gesehen zu werden. Der reine Männerbund löste sich jedoch nach fünf Jahren wieder auf. Wir zeigen individuelle Arbeiten von vier der fünf Mitglieder der Künstlergruppe.

12.04 -31.05.2026

Gero Gries, Gerhard Manz, Michael Takeo Magruder, Manfred Mohr, Vera Molnar, Frieder Nake

Der Übergang von analog zu digital war in der Kunst zu Beginn fliessend: Ausgehend von der geometrischen Abstraktion begannen wenige Künstler und Informatiker Anfang der 60 iger Jahre mit exklusivem Zugang zu Computern mit den neuen digitalen Möglichkeiten künstlerisch zu experimentieren. Die Sammlung vereint Arbeiten von uns persönlich bekannten Pionieren und jüngeren Künstlern, die sich sehr früh der digitalen Kunst verschrieben haben.

15.02 -29.03.2026

Joseph Beuys, Henri Chopin, Harald Gallasch, Eckhard Siepmann, Antoni Tàpies, Rosemarie Trockel, Jorinde Voigt, Wolf Vostell, Annett Zinsmeister

Der Aussage des bekannten Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick folgend „Man kann nicht nicht kommunizieren“ zeigt die Ausstellung ausgewählte Arbeiten der Sammlung entlang der darstellerischen Grenzen von Kommunikation, Schrift und Text und stellt die Frage: Bis zu welchem Grad der Abstraktion von Schrift und Sprache oder der Fragmentierung von Texten ist Kommunikation noch möglich?

12.12.2025 -1.02.2026


Lisa Brice, Will Mc Bride, Douglas Gordon, Piero Manzoni, Lászlo Moholy-Nagy, A.R. Penck, Bill Viola, Wolf Vostell,  Keyston Talbott

Die Darstellung von Körpern ist das zentrale Thema der Kunst seit ihren Anfängen.  Von der Dokumentation zur Idealisierung bis hin zur Abstraktion zeigen sich gerade in der Darstellung von Körpern Gegenwart und gesellschaftliche Konventionen, künstlerisch – technisches Können sowie unterschiedliche Formen der Auflehnung und des Protestes.

18.10. – 30.11.2025


Annett Zinsmeister

Verdichtung kann durch vielgestaltige Techniken entstehen: Überlagerung, Verknüpfung, Vervielfältigung, Collage, usw. Ob Verdichtung zu einer thematischen Vertiefung, einer Erkenntnis oder relevanten Aussage führt oder nur Verwirrung durch Chaos erzeugt, hängt von den Komponenten und deren Komposition ab.  Annett Zinsmeister gilt als Meisterin der Verdichtung da sie durch ihre Forschung und Experimente mit Darstellungstechniken ausdrucksstarke und zugleich subtile Werke von ästhetischer und inhaltlicher Tiefe durch Vielschichtigkeit erschafft.

05.09. – 12.10.2025


K.O. Götz, Hans Hartung, Heinz Kreutz, K.R.H Sonderborg, Emil Schumacher, Antoni Tàpies, Wolf Vostell

„Informel“ bezeichnet formlos und ungezwungen und in der Kunst eine eigene Stilrichtung mit freien, expressiven Kompositionen und experimenteller, gestischer Malerei, die sich als Gegenposition zur rationalen geometrischen Abstraktion in Paris entwickelte und ab den 1950 iger Jahren  in Deutschland an Bedeutung gewann. Diese Ausstellung zeigt neben Werken bedeutender Vertreter des Informel aber auch, dass hinter der Sammlung zwei Persönlichkeiten stehen, die jeweils unterschiedliche und sogar konträre Akzente setzen aber diese unter einem Dach harmonisch zu vereinen wissen. 

28.06. – 10.08.2025

Franz Bucher, Werner Casty, Monika Ebner, Alfred Ehrhardt, Horst Jansen, Jeewi Lee, László Moholy-Nagy, Wilhelm Kuhnert, Hans Schreiner, Herman de Vries

Die menschliche Beziehung zur Natur ist existentiell auch wenn dieses Verständnis zunehmend aus dem Blick zu geraten scheint. Wir sehen Natur als Leben und Ressource, als Schönheit aber auch Bedrohung, als ein immer wieder überraschendes Wunder aber leider auch als reines Produkt.  Die Künstler in der Ausstellung zeigen einen sehr unterschiedlichen Blick auf die Natur – fasziniert, beobachtend, forschend, materiell,… Alle aber eint der Respekt vor der Natur und ein sorgfältiger Umgang mit ihr. 

10.05. – 15.06.2025

Max Bill, James Brown, Günther Förg, Eugenio Carmi, Thomas Lohmann, Andrei Roiter, Martin Ross, Hans Schreiner, Anton Stankowski, Gert & Uwe Tobias, Bernd Vossmerbäumer
Hans Kotter

In Wasser gelöste Farbpigmente stehen am Anfang der Kunst und es ist an Zeit dieser seltener werdenden Technik eine eigene Ausstellung zu widmen. Der Umgang mit Aquarellfarben ist anspruchsvoll und ihr materialspezifischer Ausdruck einzigartig: die Darstellung von Transparenzen und Schichtungen, der Fluss von Farbe, die sich an den Rändern verflüchtigt oder verdichtet, die Zartheit und/oder Kraft der Farben .. Erstaunlich ist der vielgestaltige Einsatz in den gezeigten Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

05.04. – 04.05.2025

Hans Kotter

Das innovative Spektrum des Lichtkünstlers Hans Kotter scheint in der Ausdrucks – und Formenvielfalt unerschöpflich: in den letzten Jahren hat er sich zunehmend mit der Verbindung Skulptur und Licht beschäftigt und spektakuläre freistehende Skulpturen sowie geheimnisvolle Reliefarbeiten entwickelt, die sich auszubreiten und aus der Wand herauszutreten scheinen. 

02.03. – 30.03.2025

Boris Becker, Alfred Ehrhardt, Wiebke Folkerts, Jochen Gerz, Bernd + Hilla Becher, Tim Hölscher, Charlotte Jansen, Mike Kelly, Willi Mögele, László Moholy-Nagy, Michael Najjar, Jörg Sasse, Annett Zinsmeister

Anlässlich des European Month of Photography im März 2025 zeigen wir eine Auswahl an Fotografien der Sammlung aus dem 20. und 21. Jahrhundert mit einem Fokus auf Raum und Struktur. 

LH2 Contemporary
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